Magic Cleaning - oder wie meine Küche wieder aufatmen durfte!

Einige von euch haben ja schon miterlebt, wie ich letztes Jahr meine Wohnung systematisch entrümpelt habe.

 

Jetzt hat die Kreativität endlich wieder Platz zum Sprudeln, das Chi darf fließen, oder wie auch immer ihr es nennen wollt - endlich wieder Ordnung!



Auslöser für meine Aufräumaktion war damals das Buch "Magic Cleaning"  von Marie Kondo. Der Titel ist ein bisschen irreführend, weil das Putzen leider nicht mit Magie funktioniert - das muss man immer noch selber machen! Aber nachher fühlt man sich dafür absolut magisch. Versprochen!


Nachdem Jänner immer ein guter Zeitpunkt für einen Neuanfang ist, dachte ich, dass nun endlich mal wieder meine Küche dran glauben soll. Und nachdem ich ein Jahr später immer noch an Marie Kondo denke, folge ich natürlich auch hier ihren Prinzipien: Alles in einem Rutsch! Der Plan ist, den gesamten Haushalt in Kategorien zu unterteilen (also z.B. "Kleidung" oder "Schuhe" oder "Küche") - wobei man da auch nach eigenem Belieben noch Unterkategorien einfügen kann. Schließlich soll man sich ja nicht zu viel auf einmal zumuten und motiviert bleiben.


In meinem Fall also: Ran an die Küche!


Somit packe ich also im ersten Schritt ALLE meine Lebensmittel (außer die im Kühlschrank) auf meinen Küchentisch und lasse die ganze Sache mal auf mich wirken.


Naja, ist zwar viel, aber gar nicht so schlimm! Und ein bisschen stolz bin ich auch, weil es sind nur wenige Fertigprodukte dabei. Dafür viele Zutaten. Aber die braucht man nun mal, wenn man viel selber macht.

Schritt zwei: Die frei gewordenen Schränke werden gründlich geputzt. In der Küche tut dabei ein ordentlicher Fettlöser gute Dienste. Ökologisch zwar nicht wertvoll, aber den benutze ich ja auch nicht täglich.


An dieser Stelle macht es auch Sinn, in den Kästchen einen Regalboden, der vielleicht schon immer an der falschen Stelle war, zu versetzen, damit er wieder so funktioniert, wie ihr euch das wünscht, oder eine kleine Reparatur zu machen, die schon lange notwendig war. In meinem Fall waren es neue Einlagematten für meine Auszüge.

Die gute Nachricht: Wenn ihr müde vom Putzen seid, dürft ihr euch jetzt ausrasten! Denn im nächsten Schritt wird ausgemistet, das ist weniger anstrengend.


Bei Lebensmitteln schaue ich kritisch aufs Ablaufdatum (hmmm 2012 ist auch schon vorbei, oder?) und ob das überhaupt Verwendung findet. Wenn nicht: Adios!


Bei Kleidung und anderen Gegenständen funktioniert das ähnlich: Ihr nehmt jedes Stück einzeln (!) in die Hand und fragt euch, ob ihr es mögt, ob ihr es benutzt und ob es wirklich seinen Platz in eurem wunderbaren Schrank verdient hat. Am Anfang ist das gar nicht so leicht, aber mit der Zeit bekommt man Übung und es macht sogar Spaß!


Zwei Müllsäcke später geht es wieder ans Einräumen. Vielleicht macht ja eine neue Ordnung Sinn? Nur nicht von alten Gewohnheiten leiten lassen (weil die sind auch schon im Müllsack). Für Lebensmittel empfehle ich euch wirklich wärmstens die Aufbewahrung in luftdichten Behältern (Kunststoffboxen oder Gläser mit Schraubdeckel) - weil das mögen Motten gar nicht! Und ich mag Motten nicht. Außerdem bleiben so eure Lebensmittel länger frisch und nehmen keinen fremden Geruch oder Geschmack an - also win-win.

 

Na bitte ... sieht doch gleich besser aus!


Und weil es so viel Spaß gemacht hat, geht es im nächsten Schritt gleich weiter mit den Kochutensilien, und mit den Backutensilien, und mit den Gläsern, und mit der Tischwäsche, und...  na gut, ich will euch nicht langweilen!

 

Ich fahre jetzt jedenfalls zur Caritas und bringe die Sachen weg, über die sich hoffentlich noch jemand anderer freuen wird.

 

Und wie haltet Ihr es mit dem Ausmisten? Ich freue mich über Eure Kommentare!


Schönes Wochenende!

Eure Astrid

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Kommentare: 4
  • #1

    Isabella (Freitag, 16 Januar 2015 17:44)

    danke für die Idee, na ja zumindest bin ich jetzt, gerade in diesem Moment, hoch motiviert

  • #2

    mamimade (Freitag, 16 Januar 2015 17:53)

    Ich miste regelmäßig aus! Und entledige mich dabei jedesmal von 2-x Säcken voll wasweißichallem.
    Küche habe ich so noch nicht probiert. Was aber auch daran liegen kann, dass das nicht nur mein Revier ist ... das wäre dann wohl so etwas wie ein Teamcleaning! :-)
    Inspirierend ist es aber schon!!!!

  • #3

    Sissi (Freitag, 16 Januar 2015 21:53)

    Also zwei Küchenladen habe ich heuer bereits ausgemistet bzw kontrolliert, aber auf den begehbaren Kleiderschrank fürchte ich mich! Ich werde vorher das Buch lesen, damit ich die Motivation nicht verliere. Schaun wir mal.

  • #4

    Astrid Ro (Montag, 19 Januar 2015 08:47)

    Ob man das Ausmisten mit dem Buch macht, oder mit einer anderen Methode ... da ist ja jeder unterschiedlich! Aber die Hauptsache ist, dass man es überhaupt mal in Angriff nimmt :-)


 

Die gezeigten Stücke sind Teil meines privaten Portfolios und stehen nicht zum Verkauf!